Es herrscht breite Zustimmung darüber, dass die globalen politischen Institutionen den stets zunehmenden Verflechtungen von Kultur, Ökonomie und Umwelt kaum gewachsne sind. Über Lösungsvorschläge besteht allerdings wenig Einigkeit bei Politikern und Forschern gleichermaßen.
Die Abschlussarbeit für den Kurs “Demokratisches Regieren” bot mir dieses Semester die Möglichkeit, diese Debatte umfänglich nachzuvollziehen und eigene Position zu entwickeln. Ich argumentiere in der Arbeit, dass es nicht sinnvoll ist sich auf die derzeit populären, aber tatsächlich partikularen NGOs zu verlassen oder zu versuchen, Institutionen einer globalen Demokratie zu installieren. Auf absehbare Zeit ist es sinnvoller auf die demokratisierung bestehender internationaler Institutionen hinzuwirken und den Einfluss der nationalen Parliamente auf deren Arbeit zu stärken.
Obwohl ich generell nur mäßiges Interesse an Internationalen Beziehungen hege, hat mir das Erstellen dieser Arbeit viel Freude bereitet; sicher auch, weil ich mich bemüht habe Perspektiven eher soziologisch orientierter Autoren zu berücksichtigen.
Anbei finden Sie das vollständige Essay bereit zum Download.


