Für das Studium von “Krieg und Kultur” im gleichnamigen transdiziplinaren University Study Course (USC) waren Kriegsfilme ein zentraler Betrachtungsgegenstand. Kommunikations-wissenschaftler Prof. Dr. Clemens Schwender und Historikers Prof. Dr. Brendan Dooley, beide von der Jacobs University Bremen, haben den Kurs zusammen gelehrt.
Seit meiner Teilnahme an der Deutschen SchülerAkademie, bei der ich in 2002 einen kulturwissenschaftlichen Kurs besucht habe, interessiere ich mich besonders für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit populären Texten.
Sozialwissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema, so scheint es, sind spärlich gesäht. Die Medienwissenschaft bietet zwar zahlreiche methodisch anspruchsvolle Arbeiten, konzentriert sich dabei aber größtenteils auf nicht-fiktionale Textxe.
Meine Seminararbeit zu dem oben genannten Kurs habe ich über den 2001 erschienen Film “Pearl Harbor” von Disney Pictures geschrieben.
Eine empirische Untersuchung ging leider weit über den Umfang dieser Kursarbeit hinaus – von methodischen Problemen, die ich im Anfang des Essays erwähne ganz abgesehen. Die Arbeit ist daher großenteils eine kritisch-journalistische Diskussion des Texts, die die Möglichkeiten für eine umfassendere, systematische Analyse nur streift.
Die Arbeit an dem Thema hat mein Interesse an der Analyse populärer Texte weiter geschärft und gesteigert. Ich hoffe während meines Graduiertenstudiums mehr über die Möglichkeiten methodisch solider empirischer Forschung über populäre Kultur und die Perspektiven der Kulturwissenschaft zu lernen. Der Versuch diese beiden Heran-gehensweisen zu integrieren – kulturwissenschaftliche Konzepte und und empirische Tests – so scheint mir, wäre ein gleichermaßen interessantes wie fruchtbares Projekt.
Anbei finden Sie das vollständige Essay bereit zum Download.


